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25.01.2016

Die AHK Frankreich und die Akademie von Paris erstellen die erste deutsch-französische Plattform "Schulen und Unternehmen"



Am Deutsch-Französischen Tag, dem 22. Januar 2016, wurde ein neues deutsch-französisches Kooperationsprojekt ins Leben gerufen: François Weil, Rektor der Region Ile-de-France und der Académie de Paris sowie gleichzeitig Universitätskanzler hat heute zusammen mit Jörn Bousselmi, Hauptgeschäftsführer der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer (AHK Frankreich) eine Vereinbarung zur Einrichtung der deutsch-französischen Plattform „Schulen und Unternehmen“ unterschrieben.
 
Diese Kooperationsvereinbarung wurde im Beisein der französischen Bildungsministerin, Najat Vallaud-Belkacem, des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit, Olaf Scholz, und des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland in Frankreich, Dr. Nikolaus Meyer-Landrut, unterzeichnet. Das deutsch-französische Jugendwerk (DFJW), das Goethe Institut, deutsche und französische Unternehmen sowie viele andere Partner gehören dem Beratungsgremium zur Gestaltung der Plattform an.   
 
François Weil weist darauf hin, dass «diese Vereinbarung im Rahmen des « Année de l’allemand » (das Jahr der deutschen Sprache), des 30. Jahrestages des « baccalauréat professionnel » (Fachabitur) an der Académie de Paris, aber auch wegen der steigenden Anzahl der deutsch-französischen Austausche unterzeichnet wurde. Der Akzent liegt dabei auf der Berufsausbildung, welche den Schülern vor allem Praxis lehrt und ihnen damit den Zugang zu exzellenten Berufsfeldern ermöglicht». «Ziel dieser deutsch-französischen Plattform ist die Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen, um der Jugend den Berufseinstieg wesentlich zu erleichtern.», ergänzt Jörn Bousselmi. Die interaktive Online-Plattform wird von der AHK Frankreich und von der Akademie von Paris gesteuert. Sie soll die Praktikumssuche sowie den Austausch zwischen Schulen und Unternehmen, die aktiv auf dem deutsch-französischen Markt sind, erleichtern. Eine Orientierungshilfe für die Jugendlichen wird durch Unternehmensbesichtigungen, Vorträge von Unternehmen in schulischen Einrichtungen und Informationsveranstaltungen zu Karrieremöglichkeiten sowie Mobilitätsprogrammen geboten. Dabei bleibt die Förderung des Erlernens der Partnersprache ein zentrales Ziel.
 
Die Einrichtung der deutsch-französischen Plattform „Schulen und Unternehmen“ ist eine Initiative im Rahmen des Elysée-Vertrages vom 22. Januar 1963. An diesem Tag findet alljährlich der Deutsch-Französische Tag statt, der auf die Bedeutung der deutsch-französischen Beziehungen hinweist. Binationale Bildungsprogramme sind eine Priorität beider Länder.
 
Kontakt:
Margarete Riegler-Poyet, Leitung Abteilung Aus- und Weiterbildung der AHK Frankreich, + 33 (0)1 40 58 35 90 - mriegler@francoallemand.com
Mickael Dieppois, Kommunikationsabteilung des Pariser Rektorats, + 33 (0)1 40 46 20 26 – mickael.dieppois@ac-paris.fr

Grafik: Flagge Europäische Union.
Ein Projekt mit finanzieller Unterstützung der EU im Rahmen von INTERREG III A.



Grafik: Logo SaarLorLux.